Auktion 2005

Perfekte Rezeptur


Eine internationale Käuferschar, hoch qualifizierte Springpferde mit Sporterfolgen und ein festliches Ambiente ließen die zweite Auflage der Auktion von Holger Hetzel zum Erfolgs-Event avancieren. Zum Spitzenpreis von 130.000 Euro wurde der fünfjährige Lanciano-Foxtrott-Sohn „Little Jo“ als teuerstes Pferd nach Frankreich versteigert.

Rund 500 Besucher und Kaufinteressierte, darunter Weltmeister Jos Lansink und Olympiasieger Ulrich Kirchhoff, hatten den Weg ins rheinische Goch gefunden. Eine erlesene Kollektion von 15 Springpferden und einem hoch interessant gezogenem Fohlen hatte Reiter aus der ganzen Welt angezogen und so gingen viele der 15 Springpferde neben Deutschland in die USA, nach Italien, Mexiko, Frankreich und Polen / Russland. Der Durchschnittspreis der vom mehrfachen Nationenpreis-Sieger und EM-Starter Holger Hetzel initiierten Auktion belief sich auf ca.66.000 Euro. „Um diese Kollektion zusammen zu stellen, bin ich durch ganz Deutschland gefahren und habe viele talentierte Nachwuchspferde gesichtet. Der Anspruch an ihre Qualität war ganz klar enorm hoch“, berichtet Hetzel. Auch die Weltmeisterin von 1986, Gail Greenough war ebenso wie Olympiareiter Chris Kappler, WM-Team-Vierte Kathi Offel, Rheinlands Zuchtleiter Martin Spoo oder der 1997-er Team-Europameister Markus Merschformann nach Goch gekommen.
Begehrt war mit 120.000 Euro die fünfjährige, in Springpferdeprüfungen der Klasse L erfolgreiche Stute „Domenika“, deren Abstammung Dream of Glory-Kilian auch Dressurreiter anziehen kann. Nur wenig günstiger war mit 110.000 Euro der sechsjährige Calvados- Frühlingshaft-Sohn „Carino“, der seine Leistungsbereitschaft im Parcours bis M-Niveau demonstriert hat. Er wird in die USA wechseln. 95.000 Euro brachte der Alvarez-Laretto Diavolo-Sohn „Air Force“, der mit seinen sieben Jahren bereits S-Erfolge vorweisen kann. Fünf- und sechsjährig zum Bundeschampionat qualifiziert war „Air Force“ Zweiter im Finale der Toscana-Tour in Arezzo. Er ging nach Russland. Hoch interessantes Blut führte ein kapitaler Schimmel, der nicht umsonst den Namen „Cumano Junior“ trägt: Mit der Kombination von Cassini I-Landgraf ist er nach dem selben Rezept wie Jos Lansinks Weltmeister Cavalor Cumano gezogen. Er ging für 80.000 Euro in einen rheinischen Springstall. „Die Auktion war wie bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr ein voller Erfolg und wird zu einer festen Einrichtung im Terminkalender anspruchsvoller Springreiter werden“, resümierte Holger Hetzel, der die Auktion in ein festliches Event einbettete: Nach der Präsentation der Springpferde wurden die Gäste mit einem leckeren Buffet verwöhnt, ehe brasilianische Tänzerinnen prickelnde Spannung für die Auktion aufbauten. Gefeiert werden konnte danach bei der After Auction Party.

 

 

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