CREDIT SUISSE

Der Markt für Springpferde boomt. Zu Europa und Nordamerika interessieren sich verstärkt auch Asien, Russland und Südamerika für den Sport mit den Vierbeinern. Gleichzeitig würden die Bedeckungszahlen zurückgehen. Daraus resultiere ein verringertes Angebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage, so der deutsche Nationenpreisreiter Holger Hetzel. Er erläutert, dass bei hochwertigen Springpferden Renditen von über zehn Prozent keine Seltenheit seien und gibt Tipps, auf was man bei Investitionen in Springpferde besonders achten muss.

 

Springpferde stehen für Eleganz, Dynamik und ein ausgefeiltes Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Doch taugen sie in Zeiten, die für Kapitalanleger ständig neue Herausforderungen bereithalten, auch als Investitionsobjekte? "Ja", sagt Holger Hetzel, der als Nationenpreisreiter für Deutschland, Ausbildner und Unternehmer alle Facetten des Reitsports bestens kennt.

"Es gab noch nie eine bessere Zeit, um in hochwertige Springpferde zu investieren. Spielte sich der Pferdesport vor ungefähr zehn Jahren im Wesentlichen noch in Europa und Nordamerika ab, so sind in den letzten Jahren der Mittlere Osten, Asien, Russland und Südamerika verstärkt eingestiegen." Gleichzeitig gehen die Bedeckungszahlen in den grossen Zuchtländern Deutschland, Niederlande und Frankreich deutlich zurück. "Daraus", konstatiert Hetzel, "resultiert in der Zukunft ein verringertes Angebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage, was höhere Preise für ausgebildete und turniererfahrene Springpferde zur Folge hat."

 

In ein Lebewesen zu investieren birgt Risiken

Dass es ein gewisses Risiko in sich birgt, in ein Lebewesen zu investieren, das sich verletzen oder erkranken kann, stellt der Pferdesportexperte nicht in Abrede, und er räumt auch ein, dass sich bei einem Pferd Charaktereigenschaften wie die Leistungsbereitschaft ändern können. In der Gesamtheit seien die Risiken aber überschaubar. "Ein Fachmann kann Veränderungen in der Leistung eines Pferdes früh erkennen und entsprechende Gegenmassnahmen treffen. Bei anderen Investments, etwa bei Aktien oder Immobilien, kann man in der Regel keinen Einfluss nehmen und befindet sich so in einer passiven Rolle. Unfälle und Verletzungen lassen sich durch eine Versicherung abdecken."

 

Renditen zwischen zehn und 300 Prozent

Der internationale Springpferdefonds Equi Future Champions (EFC), für den Holger Hetzel als Manager tätig ist, konnte seine eigene Vorgabe von 10 Prozent Rendite im Jahr bislang deutlich übertreffen. "Der Markt boomt", sagt der Experte. "Mir sind aus den vergangenen 24 Monaten viele Geldanlagen in hochwertige Springpferde bekannt, mit denen Renditen zwischen 10 und bis zu 300 Prozent in Ausnahmefällen erzielt wurden. Daneben gibt es natürlich aber auch Beispiele für eklatante Fehlinvestitionen." Umso wichtiger ist es, dass man als Investor die Dienste eines ausgewiesenen Fachmanns in Anspruch nimmt, ehe man sich für ein Geschäft entscheidet. "Man muss sich an kompetente und vertrauenswürdige Personen wenden. Auch sollte man überlegen, ob man nur in ein Springpferd investiert oder in mehrere, etwa durch den Erwerb von Beteiligungen. So lässt sich das Risiko splitten."

 

Tiere kosten bis zu sechs Millionen Schweizer Fr.

Die hohen Summen, die heute für erstklassige Springpferde bezahlt werden, haben nicht zuletzt mit den lukrativen Verdienstmöglichkeiten auf den Wochenende für Wochenende stattfindenden grossen Turnieren zu tun, bei denen Preisgelder zwischen 350'000 und 1,2 Millionen Franken ausgeschüttet werden. "Um an solchen Konkurrenzen teilnehmen zu können, braucht man zwangsläufig hochwertige Pferde, und diese werden händeringend gesucht", erklärt Holger Hetzel. Tiere, die auf dieser Stufe sofort einsetzbar sind, kosten in der Regel zwischen 600'000 und 6 Millionen Franken. Insider gehen davon aus, dass der im Herbst vom Schweizer Georg Kähny für 13,5 Millionen Franken an den Niederländer Jan Tops verkaufte Wallach Palloubet d'Halong nicht lange das einzige Springpferd bleibt, das einen Preis in zweistelliger Millionenhöhe erzielte. "Vor zehn Jahren war es ein Highlight, wenn ein Pferd für eine Million verkauft wurde. Heute ist das keine Schlagzeile mehr wert", gibt Hetzel zu bedenken. Für potenzielle Käufer seien Springpferde im Alter von vier bis acht Jahren am interessantesten. "Ein junges Pferd ist noch bezahlbar, und ab vier Jahren kann man es intensiv ausbilden und wertvoller machen. Ausserdem ist es möglich, bei einem vierjährigen Pferd viele der den Wert definierenden Faktoren schon zu beurteilen. Dies ist bei einem Fohlen oder einem ein- bis dreijährigen Pferd noch nicht der Fall."

 

Unterhaltskosten bis zu 24'000 Schweizer Franken

Natürlich steigert sich der Wert eines Springpferds trotz der günstigen Marktsituation nicht von alleine. Hinter der Rendite steckt die harte Arbeit von Trainern, Reitern und diversen anderen Personen. Daher kostet der Unterhalt für ein Springpferd auch eine beträchtliche Summe. Mit 18'000 bis 24'000 Franken im Jahr müsse man rechnen, sagt Holger Hetzel. Diese Investition lohne sich aber.

Trotz der hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten sind Investitionen in Springpferde nicht nur etwas für eine reiche Klientel. "Auch Normalverdiener können ihr Geld auf diese Weise anlegen, wenn sie sich zum Beispiel an einem Fonds oder einem einzelnen hochwertigen Springpferd beteiligen", erläutert der Fachmann Hetzel. Dies ist ein Modell, dass auch im Fussball angewendet wird. Nicht selten kommt es vor, dass die Transfersumme für einen Spieler vom Verein, dessen Sponsoren und privaten Investoren gemeinsam gestemmt wird. Mit dem Kauf durchschnittlicher und entsprechend preiswerterer Springpferde lasse sich dagegen nur in Ausnahmefällen Geld verdienen. "Der Markt für solche Pferde stagniert, gleichzeitig besteht noch ein Überangebot auf diesem Sektor. Zudem sind die Kosten für die Ausbildung und den Unterhalt beinahe ebenso hoch wie bei einem Spitzenpferd. Der zu erwartende Deckungsbeitrag wird aber deutlich niedriger ausfallen."

 

Welche Faktoren definieren den Wert?

  • Bei einem Pferd werden das Exterieur (äusseres Erscheinungsbild) und das Interieur (innere Eigenschaften beurteilt). Darüber hinaus sind folgende Eigenschaften von Bedeutung:
  • Springvermögen
  • Rittigkeit zwischen den einzelnen Sprüngen
  • Wettkampfverhalten (Ehrgeiz, Cleverness, Belastbarkeit)
  • Erfolge in Wettbewerben
  • Gesundheitszustand

 

Faktoren für einen hohen Verkaufserlös

  • Optimaler Einkauf (Check aller den Wert definierender Faktoren)
  • Optimales Management des Pferdes
  • Optimale Ausbildung durch sehr hoch qualifizierte Reiter und Trainer
  • Gute Wettkampfergebnisse
  • Zugang zu hochwertigen Verkaufsveranstaltungen und/oder zu den investitionsbereiten internationalen Käuferschichten

 

Holger Hetzel

Spitzenreiter aus der ganzen Welt vertrauen auf die Dienste von Holger Hetzel. Die Olympiasieger Ludger Beerbaum, Franke Sloothaak und Chris Kappler feierten auf Pferden, die vom 53-jährigen Deutschen vermittelt wurden, grosse Erfolge. Steve Guerdat, der Schweizer Goldmedaillengewinner der Sommerspiele von London, hat mit dem Wallach Cedric einen hoffnungsvollen Youngster im Stall stehen, der von einer der Auktionen Hetzels stammt.

 

Unser Engagement

Im Pferdesport wie im Bankgeschäft führt nur ein Höchstmass an gegenseitigem Vertrauen und präziser Teamarbeit zum Erfolg. Deshalb und aus Faszination für diesen facettenreichen Sport engagiert sich die Credit Suisse bereits seit vielen Jahren im Pferdesport und tritt am Concours Hippique International de Genève als Hauptsponsor auf.

Der bedeutende Indoor-Circuit zieht im Dezember immer eine grosse Zahl begeisterter Zuschauer an. Bis 2012 wurde in Genf eine Weltcup-Prüfung im Springreiten sowie im Gespannfahren ausgetragen, und in den Jahren 1996 und 2010 fand hier der Weltcup-Final aller Ligen statt. 2013 beginnt für dieses international bedeutende Turnier eine neue Ära. Gemeinsam mit dem CHIO Aachen und dem Spruce Meadows Masters Tournament Calgary wurde die hochdotierte Turnierserie "Rolex Grand Slam" ins Leben gerufen. Dem Sieger oder der Siegerin aller drei Turniere innerhalb von zwölf Monaten winkt zusätzlich zum Preisgeld eine stattliche Sonderprämie.

Die Credit Suisse unterstützt den CHI Genf seit 2008 und ist Hauptsponsor des "Rolex Grand Slam".

 

QUELLE:

https://www.credit-suisse.com/ch/de/about-us/sponsorship/further-commitments/equestrian-sport/news.article.html/article/pwp/news-and-expertise/2014/01/de/investments-show-jumpers-vs-equities-and-real-estate.html

 

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